A Tribute to Tori Amos

Februar und März 2019:

St. Ursula rockt auf der hauseigenen Bühne und im Rockhouse

Die Texte der weltberühmten „Singer-Songwriterin“ handeln von Gender Politics, vom Leben und vom Überleben. Sie sind zeitlos aktuell, sie gehen unter die Haut, sie wühlen auf – genauso wie Toris einmalige Musik.

Unsere Probentage waren von Freude an der musikalischen und künstlerischen Arbeit, Spaß und einer neuen
Dimension des Gemeinschaftsgefühls geprägt. Je näher das Konzert rückte, desto euphorischer wurden wir...

Vier Sängerinnen mit Band (Klavier, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Flöten, Klarinette, Violine) gaben in den drei Aufführungen alles – unter der musikalischen Leitung und mit Arrangements des Musiklehrers Oliver Kraft und der Regie von Christa Hassfurther.

Visuals, die Schülerinnen und Schüler in den Kreativwochen mit Natalie Cortiel erarbeitet haben, machten die Songs Twinkle und Precious Things noch intensiver erfahrbar.

Die Konzerte wurden von einer Ausstellung mit daraus entwickelten Zeichnungen begleitet. Eine überwältigende Ton- und Lichttechnik komplettierten die Show zu einem einmaligen Musikerlebnis.

Tori Amos in St. Ursula, das heißt große Emotionen – damals wie heute!

Da das Rockhouse auf die jungen Künstlerinnen aufmerksam wurde, wurde St. Ursula eingeladen, Teile dieses Programms am 15.3. um 20:00 Uhr bei der Rock & Blues Power 2019, bei der das „who ist who“ der salzburger Rockszene auftritt, zu präsentieren.

Dolche im Mund

Musik des 21. Jahrhunderts - Bühne St. Ursula, 20. März 2018

Der Chor und das Ensemble von St. Ursula gestalteten am 20. März 2018 ein beindruckendes Konzert unter der Leitung von Marcia Sacha und Oliver Kraft, bei welchem ausschließlich neueste Musik am Programm stand. Das Bläserquartett, der Chor, die Sprecherinnen, die Visuals und das Ensemble – sie alle vermochten das Publikum zu begeisterten.

Der unmögliche Traum

Probentage im Stift Admont von 20. bis 23. Februar

Chansonabend Bühne St. Ursula am 2. und 3. März 2017

Musical Blues Brothers

A tribute to Pink Floyd

Konzert und Video - Bühne St.Ursula Februar 2016

Das Ensemble St. Ursula brachte mit großem Engagement und musikalischer Höchstleistung die großen Klassiker der Alben „Dark Side of the Moon“ und „Wish You Were Here“ als multimediales Spektakel auf unsere Schulbühne.

„Dark Side of the Moon“ war ein Meilenstein in der Rockmusik – Synthesizer, erste Sequenzer, etliche
Soundcollagen und Loops stellten eine bislang nie da gewesene Klangvielfalt und Klangkomplexität
dar. Mit dem nächsten Album „Wish You Were Here“ erweiterte die Band ihre Songs zur epischen
Länge.
Auch wenn die einzelnen Musikstücke ihre zeitgebundene Entstehungsgeschichte in sich tragen, stehen
sie auch heute für sich als Werke eigenständiger Qualität, interpretiert von jungen Menschen, die ihre
ganz persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen – auch in deren Visualisierung – hineingelegt haben.
Die Arrangements schrieb ich extra für diese Konzerte, sie versuchen einerseits die Klanglichkeit der 70er
Jahre zu vermitteln, andererseits wollte ich durch die vielen Instrumente, die mir zur Verfügung standen,
eine sich Abseits der Elektronik bietende Klangvielfalt erschließen. So schrieb ich etliche Synthesizer
Solos für Trompete, Flöte oder Bassflöte um. Zu den meisten Gesangspartien schrieb ich eine zweite und
dritte und manchmal sogar eine vierte Stimme hinzu. Tontechnische Raffinessen, die nur im Studio realisierbar
sind, wie etwa das Tape Echo in „Any Colour you Like“ oder „Us and Them“ komponierte ich aus,
in „Shine On You Crazy Diamond II“ komponierte ich ein kleines Fugato ein, das die Gehetztheit dieser
Stelle unterstreicht. Schließlich versuchte ich auch musikalischen Freiraum für Improvisationen zu
schaffen.
Dennoch, Ziel war es nicht, Pink Floyds Meisterwerke zu verändern, sondern eine Fassung zu schreiben,
die es uns ermöglicht, die Musik ausschließlich live, ohne jegliche Playback-Zuspielung, die Pink Floyd
selbst bei Ihren Konzerten immer einsetzten, auf die Bühne zu bringen.
Oliver Kraft


Die Schülerinnen der 7ART WPF Gruppe BE haben sich ein Semester lang intensiv mit Musik und Lyrics
auseinandergesetzt und die eigenen Emotionen und Gedanken in Videobilder beziehungsweise Zeichnung
umgesetzt.
Ghazal Honarmand und Theresa Gmachl erzählen zu dem Syd Barrett gewidmeten Song „Wish You Were
Here“ in poetischen Bildern von der durch Sucht und Wahn verlorenen Seele eines geliebten Menschen.
Clara Holzer und Verena Mayr spiegeln zu „Us and Them“ in kontrastreichen Bildern Frieden, Muße, Harmonie,
Fülle, Wohlstand und Freiheit mit Krieg, Angst, Disharmonie, Mangel, Armut und dem Verlust der
Freiheit. Die verstörenden und verträumten Bilder von Magdalena Heller beschwören zu „Brain Damage“
das Abdriften in andere Bewusstseinszustände herauf und zeigen den Versuch durch Kunst in eine Phantasiewelt
zu entfliehen.Laura Roithmayrs animierte Zeichnung verdichtet ihre Gedanken und Emotionen
zu „Eclipse“ in einer Ästhetik zwischen Bilderbuch und Psychose.

Natalie Cortiel