Salzburg Panorama

Das weltberühmte Panorama der Stadt Salzburg wurde von Johann Michael Sattler im 19. Jahrhundert in vierjähriger Arbeitszeit mit viel Akribie und einer unnachahmlichen Liebe zum Detail auf eine insgesamt 125 m² große Leinwand gebracht und ist als „Blick auf die Vergangenheit“ von unschätzbarem Wert. Sattler „tourte“ gemeinsam mit dem Panorama durch Europa, um die Schönheit der Stadt in die Welt zu tragen, kehrte später aber wieder mit dem riesigen Rundgemälde zurück und stellte es für viele Jahre in einer Rotunda im Mirabellgarten aus, ehe es in den Wirren des Zweiten Weltkriegs erst auf den Mönchsberg und schließlich in sein jetziges „Zuhause“ übersiedelt wurde.

Beeindruckt von den Erzählungen, die einem einen lebhaften Blick in das Salzburg vor 200 Jahren erlaubten, und inspiriert von den Eindrücken, die das Salzburg Panorama bot, begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 2A auf den Residenzplatz, um diesem geschichtsträchtigen Ort inmitten der Salzburger Altstadt das ein oder andere bisher vielleicht noch „unentdeckte“ Detail abzugewinnen. Daraufhin ging es in die Arbeitsräume der Kunstvermittlung im Salzburg Museum, wo sie von unserem versierten Guide in die Kunst der Monotypie eingeführt wurden. Bei der Monotypie handelt es sich um ein spezielles Druckverfahren, das Malerei, Zeichnung und Grafik kombiniert und, wie der Name bereits verrät, absolute Unikate hervorbringt.

„Sucht euch ein Detail vom Residenzplatz, das ihr grafisch umsetzen möchtet!“ – Gesagt, getan. Bei dieser Arbeit ließen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf und hervorgebracht wurden Arbeiten, die wahrlich für sich sprechen, die vielfältigen Eindrücke auf erstaunliche Weise festhalten und von nun an den Klassenraum der 2A zieren werden.

 

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